Glossar – Behördenauskünfte

Mit dem Vorkaufsrecht können Sie in einen bestehenden Kaufvertrag eintreten und zu selben rechten eine Immobilie bzw. ein Grundstück erwerben.

Vorkaufsrecht

Gemäß der §§ 24, 25 BauGB besitzen Gemeinden ein Vorkaufsrecht bei der Transaktion von Grundstücken. Um Kosten die mit einer Grundstückstransaktion in Verbindung stehen zu vermeiden, sollte zunächst eine Verzichtserklärung bzw. eine Negativerklärung über das Vorkaufsrecht bei der jeweiligen Behörde beantragt werden. Denn wurden bereits Aufwendungen im Zusammenhang mit der Grundstückstransaktion aufgebracht und übt die…

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Der Städtebauliche Vertrag findet seine Grundlage in §11 BauGB.

Städtebaulicher Vertrag

Städtebaulicher Vertrag Ein städtebaulicher Vertrag ist ein geeignetes Instrument, um die planungsrechtlichen Ziele der Kommune darzustellen und abzusichern. In der Regel handelt es sich bei einem städtebaulichen Vertrag um öffentlich-rechtliche Verträge, die in der Praxis weit verbreitet sind. §11 BauGB bildet die Grundlage des städtebaulichen Vertrags. Der städtebauliche Vertrag verfolgt das Ziel die Finanzierung sowie…

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Kampfmittel können überall vorkommen. Eine Auskunft über Kampfmittel sollte im ersten Schritt beantragt werden.

Kampfmittel

Erfolgt anhand von Luftbildauswertungen und weiterer historischer Dokumente, die Aufschluss darüber geben können ob sich ein Objekt in einem Verdachtsgebiet befindet. Liegt kein Verdacht vor wird ein Negativattest ausgestellt. Die Beantragung einer Kampfmittelauskunft sollte in jedem Fall vor dem Grundstückskauf bzw. der Grundstücksprüfung durchgeführt werden.

Die Baulastenauskunft ist eine Verpflichtung gegenüber der Behörde

Handelsregisterauszug

Der Handelsregister (kurz HR) ist ein amtliches (öffentliches) Verzeichnis, in dem sämtliche Kaufleute und Gesellschaften eines bestimmten Gebietes eingetragen sind. Allgemein dient dieses als Beweis-, Kontroll-, Publikations- und Schutzfunktion im Wirtschafts- und Geschäftsverkehr. Eine Auskunft ist zum Beispiel sinnvoll, um die Korrektheit der Angaben in einem Vertrag zu überprüfen.

Die Baulastenauskunft ist eine Verpflichtung gegenüber der Behörde

Grenzbescheinigung

Die Grenzbescheinigung, auch als Grenzattest bezeichnet, stellt eine Bestätigung der zuständigen Behörde dar und bescheinigt, dass ein Gebäude innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Baugrenzen errichtet wurde. Durch diese Bescheinigung können Risiken, wie Rückbaumaßnahmen die auf Lasten des Bauherrn beruhen, ausgeschlossen werden. Besonders wichtig ist die Grenzbescheinigung bei Neubauvorhaben, denn i.d.R. treten die Gebäudeeinmessung sowie mögliche Grenzüberschreitungen…

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Die Flurkarte wird auch als Liegenschaftskarte oder auch als Katasterkarte bezeichnet.

Flurkarte

Die Flurkarte hat mehrere Synonyme. So werden die Begriffe Liegenschaftskarte und Katasterkarte gleichermaßen für sie verwendet. Auf ihr werden die gesamten Liegenschaften (Flurstücke, Grundstücke und Gebäude) maßstabgetreu abgebildet. Gemeinsam mit der Schätzungskarte, welche die Ergebnisse der Bodenschätzung darstellt, stellt die Flurkarte den bildenden Teil des Liegenschaftskatasters dar. Flurkarten sind nicht mit dem amtlichen Lageplan zu…

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Der Erschließungsvertrag regelt unter anderem die Kostenübernahme.

Erschließungsvertrag

§124 BauGB erlaubt, die Erschließungslast der Gemeinde auch auf einen Dritten – im Rahmen eines öffentlich-rechtlichen Erschließungsvertrages – zu übertragen. Der Vertragspartner kann dabei verpflichtet werden, die Erschließung und die dafür anfallenden Kosten komplett oder teilweise zu übernehmen. Bei der Vertragspartei handelt es sich dabei meist um einen Investor oder ein Unternehmen welcher dann in…

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Die Auskunft über Erschließungskosten sollte in jedem Fall vor einem Hauskauk bzw. Wohnungskauf eingeholt werden. Nur so kann das Risiko nachträglicher Kosten minimiert bzw. eingepreist werden.

Erschließungskosten

Die Erschließungskosten, auch als Anliegerbescheinigung bezeichnet, beziehen sich auf die Gebühren, die bei der Stadt im Zusammenhang mit der Erschließung anfallen und sind von bis zu 90% der Kosten durch den Eigentümer/ Erbbauberechtigten zu tragen. Verantwortlich für die Begleichung der Erschließungskosten ist in jedem Fall der aktuelle Eigentümer/ Erbbauberechtigte. Da Erschließungskosten auch noch nach langjähriger…

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Die Baulastenauskunft ist eine Verpflichtung gegenüber der Behörde

Denkmalschutz

„Baudenkmäler“ werden als solche Immobilien definiert, an denen zur Nutzung und Erhaltung ein öffentliches Interesse besteht. Besteht ein solches Interesse und wurde die Immobilie als Denkmal eingestuft wird es in die Denkmalliste der Gemeinde bzw. Stadt eingetragen. Mit einer positiven Eintragung in die Denkmalliste haben nun Eigentümer die Verpflichtung, das Denkmal instand zu setzen sowie…

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Die Baulastenauskunft ist eine Verpflichtung gegenüber der Behörde

Bodenrichtwert

Der Bodenrichtwert (BRW) ist der durchschnittliche Lagewert für Grund und Boden eines bestimmten Gebietes, die jeweils ähnliche bzw. gleiche Nutzungs- und Wertverhältnisse aufweisen. Basis für die Herleitung des jeweiligen BRW ist die des Gutachterausschusses geführte Kaufpreissammlung. Bei den Bodenrichtwertkarten handelt es sich um spezielle Karten, in denen jeweils die gültigen Bodenrichtwerte je Quadratmeter Grundstücksfläche –…

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Der Bebauungsplan dient als Regelwerk für Bauvorhaben.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan (kurz „B-Plan“) stellt eine Satzung dar und wird durch die Gemeinde beschlossen. Sinn und Zweck ist die Festlegung der Art und Weise der möglichen Bebauung von Grundstücken. Der B-Plan stellt somit ein relevantes Dokument für sämtliche Bau- und Umbaumaßnahmen oder auch für eine Prüfung einer potenziellen Projektentwicklung dar. Es gibt jedoch auch Fälle…

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Die Baulastenauskunft ist eine Verpflichtung gegenüber der Behörde

Baulasten

Bei einer Baulast verpflichtet sich der Grundstückseigentümer („freiwillig“) gegenüber der Baubehörde gewisse Pflichten im Zusammenhang mit dem Grundstück einzuhalten, welche allgemein als „Baulasten“ bezeichnet werden. Diese öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen bedeuten i.d.R. Einschränkungen für den Grundstückseigentümer, d.h. etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden. Eine Baulast wird u.a. dann notwendig, wenn ein Bauvorhaben nicht baurechtskonform erstellt…

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Ein Amtlicher Lageplan ist detaillierter als die Flurkarte. Der Amtlicher Lageplan wird verwendet zur detailgenauen Planskizzierung und ist somit detaillierter als die Flurkarte

Amtlicher Lageplan

Im Gegensatz zur Flurkarte ist der amtliche Lageplan weitaus detaillierter. Dieser wird von einem öffentlich bestellten Ingenieur auf Grundlage des aktuellen Standes individuell für das Grundstück angefertigt. Dabei werden die örtlichen Rahmenbedingungen durch Vermessungsingenieure neu aufgemessen. Der amtliche Lageplan umfasst u.a. vorhandene Gebäude und Bebauung inklusive First- und Traufhöhe, Bepflanzung (Bäume), befestigte Flächen, Festsetzungen des…

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Altlasten und die damit verbundenen Gefahren können durch eine Altlastenauskunft eingeschätzt und eingepreist werden

Altlastenauskunft

Wurden an einem Grundstück Altlasten identifiziert werden diese in dem zuständigen Register, auch als Altlastenkataster bezeichnet, aufgeführt. Altlasten stellen dabei Verunreinigungen der Flächen durch Gefahrenstoffe dar, wodurch Boden und Grundwasser nicht mehr der gesetzlichen Qualität entsprechen. Gründe hierfür können die nicht sachgemäße Behandlung, Lagerung oder Ablagerung von Abfällen sowie der unsachgemäße Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen…

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